Bei einer durchschnittlichen Golfrunde läuft man in vier bis fünf Stunden rund 10 km in freier Natur, manchmal auch bergauf und -ab. Beim Golfschwung wird ein Großteil der Muskulatur beansprucht, Koordination und Konzentration werden geschult. Pro Runde kommt es zu massivem Energieverbrauch – im Durchschnitt um die 1.400 kcal. Im Vergleich dazu verbrennt der Körper bei zwei Stunden Tennis 960 bzw. bei einer Stunde Jogging rund 700 Kalorien. Wissenschaftliche Untersuchungen beweisen außerdem, dass Golfspieler eine 20 % höhere Leistungsfähigkeit als untrainierte Menschen besitzen. Beim Golfschwung werden 124 von insgesamt 434 Muskeln bewegt und koordiniert. Der Cholesterinspiegel fällt nach 18 Löchern um durchschnittlich 15 % und das Körpergewicht reduziert sich um ca. 1 Kilogramm. Für junge und ältere untrainierte Menschen empfiehlt sich Golf sogar besonders als Einstiegssport. Er wirkt stresslösend und beruhigt die Seele durch die Schönheit der Natur, die an Golfplätzen herrscht.

Golf und Gesundheit